Heiße Milch mit Honig


Es ist soweit: Nachdem meine Keyboard-Schülerin gestern abend noch rumgeschnieft und -gehustet hat, kam ich mir gestern nacht schon erschlagen vor. Schlimmer wurde es aber, nachdem ich heute morgen die Augen aufgemacht hatte. Kratzen im Hals und eine trübe Benommenheit im Schädel - Anzeichen einer heraufziehenden Krankheit oder doch nur Müdigkeit?

Heute habe ich also zu einem der letzten Mittel gegriffen, die jetzt noch bleiben: Heiße Milch mit Honig. Wer hat sich das eigentlich mal ausgedacht? Generationen von Eltern flößen dieses grausame Getränk ihren Kindern ein, immer mit den Worten “Das hilft, wirst schon sehen.”. Aber wer hat gesagt, dass es hilft? Und gibt es für so eine Behauptung wissenschaftliche Beweise und Grundlagen?

Ich werde die Honigmilch jedenfalls trinken. Ich möchte nämlich auf keinen Fall am Wochenende krank werden. Auf keinen Fall. Und wenn ich auch noch Zwieback essen muss.

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