SSD statt HDD

Seit heute hab ich eine SSD (OCZ 2VTXE60G 60GB) in meinem Dell Studio 1747. Das heißt, es gibt jetzt keine rotierenden Leseköpfe mehr, sondern elektrisches Auslesen von Daten.

Die SSD-Platten sind um einiges schneller als rotierende Festplatten, deshalb startet mein Windows jetzt auch in unter 10 Sekunden. Google Chrome ist nach 1 Sekunde einsatzbereit, meine Entwicklungsumgebung Eclipse startet mit vollem Workspace in 5 Sekunden.

Ich hab als zweites Laufwerk noch die alte 500GB Festplatte im zweiten Laufwerksschacht. Da liegen jetzt alle Dokumente und meine Musik, damit die relativ kleine SSD nicht voll wird. Auf der SSD installiere ich nur wichtige Programme wie VIM, Chrome und Eclipse. Der Rest kann ruhig etwas langsamer starten.

Und eins kann ich nach ein paar Stunden Nutzung sagen: die 100€ haben sich echt gelohnt. Bin mal gespannt, wie mir die Geschwindigkeit bei meinen kleinen Entwicklungsprojekten gefallen wird – und wie ich dann mit dem lahmen Bürorechner zufrieden bleiben kann… da werd ich als nächsten Beschaffungsantrag dann wohl auch eine SSD anfordern. 🙂

Verkehrsbetriebe und ihre Preispolitik

200408 bart carriage
200408 bart carriage by superciliousness, on Flickr

Ich wußte ja eigentlich schon immer, dass einen die Verkehrsbetriebe (oder andere große Personentransportdienstleister) über’s Ohr hauen wollen. Aber vor einigen Tagen hatte ich nochmal ein Erlebnis, dass meine Meinung bestätigt hat:

Der Preis für meine Wochenendfahrten hat sich von 22€ auf 11€ halbiert.

Und das nicht, weil die Preise geändert wurden. Sondern weil ich mal nachgefragt habe, wie weit ich mit meiner (sowieso schon bezahlten) Monatskarte fahren kann. Die Antwort: erstaunlich weit. Fast die Hälfte meiner Strecke kann ich am Wochenende auf der Monatskarte fahren, in der Woche reichen 1,8€ für die Strecke!

Steht natürlich nirgends, oder vielleicht ganz hinten in den AGB. Ich wurde jedenfalls aus den ganzen Tarifringen, Einzelfahrkarten oder Pendlertarifen nicht schlau. Und ich hab’s wirklich versucht. Das heißt für mich, die Fahrpreise sind so angelegt, dass die Leute lieber eine reguläre Fahrkarte kaufen, statt sich durch die AGBs zu wühlen. Und es werden wohl auch nicht viele Kunden beim Kundenservice nachfragen, was man am besten kaufen sollte.

Naja, was reg ich mich auf. So ist das halt als Kunde in Deutschland.

Aktuelles Buch: Metro 2034

Cover Metro 2034

Gerade hab ich mir Metro 2034 gekauft, die Fortsetzung von Metro 2033. Gekauft hab ich’s als EPUB in einer Version für Adobe Digital Editions, aber das macht ja nichts. Dazu hab ich nämlich gleich die notwendigen Skripte installiert, um das unsägliche DRM zu entfernen. Schliesslich will ich das Buch auf allen Geräten lesen.

Die ganze Aktion (inkl. Installation von Python und der Skripte) hat mich ganze 30min gekostet und ist ungefähr so schwierig wie Schuhe anziehen.

Wenn jetzt die Buchhändler endlich verstehen, dass ich DRM nicht akzeptieren kann und mich nicht auf Endgeräte oder Anzahl von Lesevorgängen beschränken will, dann könnten wir uns den Aufwand allesamt sparen. Aber so weit ist es immer noch nicht und ich zweifel auch immer noch daran, dass es in den nächsten zwei oder drei Jahren so weit sein wird. Die Händler haben einfach noch nichts aus dem Musikgeschäft gelernt. Und im Moment treten sich ja die Printmedien mit dem Verkauf von Ebook-Readern immer weiter selbst in den Boden… naja, mir soll’s recht sein.

Wenn jetzt nur die Preise endlich den fehlenden Herstellungsvorgang reflektieren würden. Oder die Autoren die Ebooks selbst zum Download anbieten würden. Ich würde liebend gern mein Geld direkt an den Autor zahlen, und nicht nur einen Bruchteil über den Händler an ihn weiter geben. Aber davon sind wir im Moment so weit entfernt, wie von einer bemannten Marsmission.

Neues Spielzeug: Nintendo Wii

Neues Spielzeug, originally uploaded by cringe.

Wenn ihr mir jetzt noch ein paar Empfehlungen für Jump’n’Runs ala Donkey Kong Country Returns und New Super Mario Bros geben könntet, wäre ich euch sehr verbunden. 🙂

Clojure Tutorial, Teil 3: MongoDB

Dies ist der dritte Artikel in einer kleinen Serie, die meine ersten Schritte in der neuen funktionalen Programmiersprache Clojure dokumentieren soll. Die Artikel werden in unregelmäßigen Abständen hier publiziert.

Heute hab ich mit meinen Gehversuchen in Clojure weiter gemacht. Diesmal ging’s darum, die NoSQL-DB MongoDB anzusprechen. Ich will mir nicht dauernd SQL-Datenbanken wie PostgreSQL oder MySQL ans Bein binden, nur um mich anschliessend mit den elenden JOIN-Statements rumzuschlagen. Meine SQL-Kenntnisse hören so ungefähr bei SELECT * FROM X auf – und so soll das auch bleiben.

Deshalb stand heute ein simples Anwendungsgerüst auf meinem Stundenplan, das eine Webseite zur Verfügung stellt, die Daten aus einer MongoDB liefert. Also, ran ans Werk.

Wer möchte, kann sich das fertige Projekt von Github holen.

Will ich wirklich Microsoft Kinect?

Ich hab noch einen Gutschein übrig und spiele mit dem Gedanken, mir Microsofts Xbox Kinect zu kaufen. Der Gutschein reicht für die Hardware und ein oder zwei Spiele. Aber will ich das wirklich?

Die Hardware ist unglaublich interessant. Eine Tiefenkamera, die sogar mit offenen Treibern daherkommt (Quellcode hier) und am PC für andere Projekt betrieben werden kann. Skeletterkennung, Bewegungs- und Tiefeninformation – damit lässt sich z.B. ein virtuelles Handpuppentheater aufziehen.

Aber was sind das für Spiele!

Im Prinzip sind die Spiele für alle Systeme gleich: Seltsame Pseudosportarten und komische Hüpfspiele. Nichts weltbewegendes, sondern Hausmannskost mit Bewegungssteuerung. Da ist noch nichts dabei, was mich vom Hocker reisst.

Und obwohl ich die Hardware haben will, lohnt es sich im Moment einfach noch nicht. Wenn es mal interessante RPG oder Simulationen gibt, werde ich nochmal drüber nachdenken.

Kindle unter Windows 7 auswerfen

Ich wollte gerade meinen Amazon Kindle 2 aufladen und trotzdem
weiterlesen. Leider scheint das unter Windows 7 nicht wie unter
normalen Betriebssystemen zu funktionieren. Jedenfalls hat das
Auswerfen des Kindle mittels des Symbols im Benachrichtigungsbereichs
(neben der Uhr).

Aber auf eBookworm hab ich dann die Lösung gefunden: Einfach per
Windows Explorer auswerfen!

Instead of ejecting via that system tray icon, go to any “Windows
Explorer” window (such as that you likely opened up when you first
connected your Kindle), find the entry for your Kindle under
“Computer”, right-click the Kindle drive, and select the “Eject”
option.

Also, einfach den Windows Explorer öffnen, Rechtsklick auf den Kindle
und Auswerfen anklicken. Dann lädt der Kindle weiter und man
kann trotzdem lesen.

netzpolitik.org über Flattr

netzpolitik.org spricht über den Einsatz von flattr:

Aus kommerziellen Gründen müssten wir eigentlich nur noch Unterhaltung fahren. Eine Formel um reich zu werden scheint auf jeden Fall Boulevard zu sein. In der Netzpolitik heißt das möglichst polemisch sein, wenig Arbeit und Recherche reinstecken und ein klares Feindbild haben.

Das erstaunt mich, da ich eher bei längeren Artikeln flattr. Aber vielleicht bin ich doch gegensätzlich zur breiten Masse im Internet unterwegs. Oder meine Altersschicht rutscht jetzt langsam aus den Statistiken und wird durch die Jungen verdrängt.

Jedenfalls bin ich baff, dass die guten und manchmal sehr ausführlichen Berichte bei netzpolitik.org die am schlechtesten bezahlten sind. Ist das die Kostenlos-Mentalität der nichtsnutzigen Jugendlichen? Selbst der netzplolitik-Podcast wird kaum bezahlt. Wenn ich da an mein Flattr-Verhalten bei alternativlos denke; ich hab jede Episode geflattrt und zusätzlich noch die Seite selbst. Aber das passt auch ins Bild: Alternativlos ist ja der Boulevard-Podcast von Frank und Fefe… 🙂

Flattrt ihr eigentlich? Und wenn ja, wofür?

Die Piratenpartei hat die Entwickler von Liquid Feedback verschlissen.

Dazu ein kleines Zitat aus dem offenen Brief:

Aufgrund unserer Erfahrungen, die wir im Jahr 2010 in der Piratenpartei gemacht haben, möchten wir das Projekt LiquidFeedback bis auf weiteres nur noch außerhalb der Piratenpartei aktiv vorantreiben. Die Nutzung von LiquidFeedback steht der Piratenpartei und anderen Parteien weiterhin als Angebot offen.

Weiterlesen könnt ihr bei darkbln.