Installiere gerade mal diaspora in einer VM. Schaut euch https://joindiaspora.com/ an, wenn ihr an dezentralen sozialen Netzen interessiert seid.

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Schaltet den Advanced Task Killer ab!

Wenn ihr – wie eigentlich jeder – das Programm Advanced Task Killer auf eurem Android Smartphone installiert habt, dann solltet ihr mal drüber nachdenken, wieso ihr euer Telefon so oft an die Steckdose bringen müsst:

By default, every application runs in its own Linux process. Android starts the process when any of the application’s components need to be executed, then shuts down the process when it’s no longer needed or when the system must recover memory for other applications.

Weiterlesen unter Application Fundamentals im Android SDK. Eine gute Zusammenfassung gibt es hier: Why You Shouldn’t Be Using a Task Killer with Android.

Und hier ist meine Zusammenfassung: Android selbst sorgt dafür, dass Prozesse abgeräumt werden, die nicht mehr benötigt werden. Wenn also ein Programm für eine Zeit lang keine Eingaben mehr annimmt oder keine anderen Aktivitäten startet, dann wird es vom Betriebssystem komplett aus dem Speicher und von der CPU entfernt. Alle Ressourcen werden freigemacht und euer Telefon wird sich nicht mehr mit dieser Anwendung beschäftigen.

Wenn ihr diese Task jetzt killt, bevor Android sie abräumt, wird sie evtl noch einmal gestartet und zwar mit den Standardeinstellungen – und nicht mit den vorher abgelegten Einstellungen. Das kann bedeuten, dass Programme tatsächlich ihre Arbeit von vorn beginnen und damit mehr Speicher und CPU verbrauchen als notwendig.

Also, schaltet das Teil mal aus. Und dann sagt mir bescheid, ob euer Telefon nach 1 oder 2 Tagen nicht doch besser läuft und der Akku vielleicht länger hält. 😉

The Omnivore’s Dilemma von Michael Pollan

The Omnivore's Dilemma: A Natural History of Four Meals von Michael Pollan

Adam Curtis – All Watched Over by Machines of Loving Grace

Vor ein paar Tagen hat Fefe diese Dokumentation empfohlen und ich schliesse mich der Empfehlung an. Schaut euch die Videos mal an:

http://www.youtube.com/watch?v=xX5jImWRREc

Kommt das Amazon Kindle Tablet?

Ich muss mich jetzt mal der Gerüchteküche anschliessen:

The rumor mill has been set whirring. DigiTimes, which claims „upstream sources,“ says that Amazon will be releasing a long-awaited Kindle tablet in the second half of 2011.

via An Amazon Kindle Tablet in 2011? – Technology Review.

Sollte das stimmen, würde ich mir das Teil auch nochmal genau angucken. Aber wahrscheinlich wird das Ding so groß, schwer und akkulastig, dass man damit nicht unbedingt unterwegs sein möchte.

Der große Vorteil vom Kindle ist ja gerade, dass der quasi in die Hosentasche passt und das allerbeste Display zum Lesen überhaupt hat.

Aber gespannt bin ich trotzdem. 😉

PHP und die Fitbit API

In den letzten Tagen habe ich meine Homepage unter www.kopis.de etwas verändert.
Ja gut, ich habe überhaupt erstmal was draufgeschrieben. Im Moment wird dort also eine Art Social Hub angezeigt,
in dem ich mehrere Quellen zusammenführe. Einige Daten kommen dabei aus der
Fitbit API, die ich diesmal mit PHP
angesprochen habe. Das liegt hauptsächlich an den Einschränkungen, die mein Webspace mitbringt. Wie auch
immer, die Abfragen habe ich also per PHP und oauth-php erledigt.

Ein paar Probleme hatte ich dabei schon, was hauptsächlich an der schlechten Dokumentation von oauth-php
liegt. Für alle, die also einen OAuth-Zugriff auf eine API erledigen wollen,
folgt hier ein kleines Beispiel in PHP. 😉

Bevor man überhaupt irgendwas sinnvolles mit oauth-php erledigen kann, muss man eine Datenbank für die
Benutzerinformationen anlegen. Man kann die Daten auch in der Session ablegen, aber wer will das schon.
Also legt man eine Datenbank an und führt anschliessend das SQL-Skript library/store/mysql/mysql.sql aus.
Damit werden Tabellen angelegt, in die oauth-php Server-Einstellungen und später Tokens für die Benutzer ablegt.

Dann erfolgt die Authentifizierung des Benutzers. Das ist bei OAuth ein zweistufiger Prozess: erst wird mit
einem (vorher zu registrierenden) Benutzer und Password ein Request Token erzeugt, danach ein Access Token
abgefragt und mit diesem Access Token werden alle weiteren Anfragen unterschrieben.

Die Erzeugung des Request Tokens seht ihr hier:

Hier wird ein Request Token erzeugt und anschliessend wird man zu einer URL bei Fitbit weitergeleitet, auf
der man sich in seinen Fitbit Account einloggen muss und der Anwendung (also von meiner Homepage mit
oauth-php) den Zugriff auf den Account erlauben muss. Der Request gibt gleichzeitig eine Callback URL an
Fitbit, die nach erfolgter Authentifizierung wieder bei mir aufgerufen wird. In der PHP-Datei, die hinter
der Callback URL liegt, wird anschliessend das Request Token in ein Access Token getauscht:

Wer aufmerksam gelesen hat, der wird die Variable $user bemerkt haben, die hart auf 1 gesetzt ist.
Das liegt daran, dass ich wirklich nur einen Benutzer mit der API verwende, nämlich mich selbst. 😉 Für
alle ernsthaften Anwendungen wird man diesen Wert auch in der Datenbank ablegen, um verschiedene Request
und Access Tokens zu unterstützen.

Nach dem einmal erfolgten Tausch in ein Access Token, hab ich den Aufruf von OAuthRequester::requestAccessToken
auskommentiert und die Variablen nicht mehr aus den $_REQUEST gelesen, sondern nur noch aus der Datenbank.
Bis das Access Token ungültig wird, kann ich jetzt direkt fitbit_cb.php aufrufen, statt vorher manuell die
Authentifizierung zu durchlaufen. OAuth-Tokens sind oft über einen längeren Zeitraum gültig. Ich weiß gar
nicht, ob bei Fitbit das Token überhaupt abläuft.
Auch die Doku schweigt sich darüber aus.

Mit diesem kleinen Setup hab ich jetzt Zugriff auf meine Daten bei Fitbit und kann damit allerlei Unsinn
anstellen. Wer das Ergebnis bewundern möchte, kann das unter www.kopis.de tun.

Freedom(TM) von Daniel Suarez

 
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Growing Object-Oriented Software, Guided by Tests von Steve Freeman& Nat Pryce


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Das Wakemate ist angekommen

Der Versand war rasant! Ich hatte eigentlich vor nächster Woche gar nicht mit dem Gadget gerechnet, aber heute lag der dünne Umschlag bereits im Briefkasten. 🙂

Als erstes hab ich das Armband natürlich anprobiert und das Wakemate mit meinem Android Nexus One per Bluetooth verbunden. Im Moment lädt das Gerät gerade auf, damit ich es heute nacht direkt testen kann.

WakemateWakemateWakemateWakemateWakemate

Buchtipp: ‚Daemon‘ von Daniel Suarez

Mein aktuelles Buch: Buchcover 'Daemon' Daemon von Daniel Suarez