Die Wartungsseite von Fitbit

Die Wartungsseite von Fitbit, originally uploaded by cringe.

Sieht doch schick aus, oder? Mal sehen, wie www.fitbit.com hinterher aussieht – ich bin gar nicht im Bild, was da geändert wird…

Update: Ok, nichts geändert. Das waren wohl Arbeiten am Backend.

Haarepflege für Männer?

Wieso gibt es in der letzten Zeit eigentlich so viel Werbung für Haarpflegeprodukte (bzw. allgemein Pflegeprodukte) für Männer? Hat die Industrie nicht mehr genug Raum für Wachstum bei Produkten für Frauen?

Wenn ich die Werbung auf meinem HDD-Rekorder weiterspule, sehe ich auf jeden Fall immer mehr Produkte, die explizit für Männer beworben werden. Falls das “volle” Haar mal dünner wird, bekommt der Mann von heute “professionelle Haarpflege, die man sich leisten kann”.

Und die Models sind allesamt von diesem langhaarigen, waschbrettbäuchigen Sufertyp, bei dem überhaupt noch gar kein Glatzenansatz zu sehen ist… Und natürlich wird der Surfertyp von einer langbeinigen, langhaarigen Schönheit auf dem Friseurstuhl behandelt – und es muss ja eine Behandlung sein, wieso sollte man sonst soviel Geld für ein Waschmittel ausgeben? Quasi etwas medizinisches, denn das beste ist gerade gut genug für die eigenen Haare!1!!elf!

Manchmal schalte ich dann auf Wiedergabe und mache sogar den Ton an. Vielleicht verpasse ich ja gerade wertvolle Informationen, die mein Weltbild wieder geraderücken und mir eventuell schon lange aufgetretene Probleme mit meinem Haupthaar aufzeigen.

Oder ich drück auf Pause und nutze die Zeit, um mit dem Langhaarschneider die Unvollkommenheiten wegzurasieren. 🙂

Die ersten Bitcoins sind eingetroffen.

Vor einiger Zeit hab ich ja schonmal kurz über Bitcoin geschrieben, ein dezentrales System für Geld, das über ein P2P-Netzwerk ausgetauscht wird.

Mittlerweile sind die ersten Bitcoins in meinem Wallet, meiner Bitcoin-Geldbörse, eingetroffen. Ich habe dazu ein paar Euro per MtGox zum aktuellen Wechselkurs für Bitcoin eingetauscht. Die Transaktion selbst ist sofort abgeschlossen, allerdings dauert es immer eine Weile, bis die Bestätigung durch das P2P-Netzwerk erfolgt und der Betrag in meinem Wallet angezeigt wird.

Es gibt jetzt auch schon den ersten Bitcoin-Diebstahl und die renommierten Medien wie der Economist berichten über das Alternativsystem. Man sollte also vorsichtig mit seinem Konto umgehen und sein Wallet absichern.

Es gibt viele Theorien, vom Untergang ganzer Länder bis zum baldigen Versagen der Bitcoins. Und die erste Investment-Blase hat das System auch schon erlebt, als der Wechselkurs der Bitcoins zum US-Dollar kurzfristig um 100% anstieg, um kurz danach wieder auf Normalniveau zu fallen. Aber wie auch andere Blogger schon gesagt haben: Niemand hat Angst vor Bitcoins. Und in Alternativlos 16 sagen Fefe und Frank folgerichtig, das Bitcoin keine wirkliche Alternativ zu Bargeld ist, sondern ein interessantes Experiment – und so sollte man das auch sehen.

Schon der Aspekt, dass durch das Mining aus Strom Bitcoins erzeugt werden, ist ein deutlicher Hinweis auf die Misstände dieser Variante. Aber der Gedanke eines Währungssystems, dass ohne die zentrale Kontrolle einer Regierung und ohne die ewigen Manipulationen im Auftrag der Politik auskommen soll, ist doch den Einstieg in das Experiment wert.

Wie auch immer, ich werd das ganze weiter im Auge behalten. Und bis ihr alle eure Bitcoins habt, solltet ihr nochmal Daemon und Freedom von Daniel Suarez lesen, der eine Technikgesellschaft ohne Geld beschreibt. 😉

Lektüre für die nächsten Tage

Fitbit Java Client wird Open Source

Huch, der Artikel war leer. Irgendwie klappt das Posten per HTML-Email noch nicht so richtig.

Die Entwickler bei Fitbit haben sich entschlossen, den Fitbit Java Client für die API als Open Source freizugeben:

We’re releasing this code now in response to developer feedback. You guys have found issues in the code, and we don’t want to bottle-neck your application development. This way you can fix anything you need to without our direct involvement, and we can pull your changes back in to make them available to other developers.

Das Repository gibt es unter https://github.com/pmolettiere/fitbit4j – ich hab bereits meine Watchlist aktualisiert. 😉

Bis jetzt bin ich wirklich zufrieden mit der API. Die Fitbit Developer Group ist gut besucht und hilfreich, falls man auf Probleme stossen sollte. Man bekommt schnell Feedback von den Entwicklern und es haben sich bereits ein paar interessante Projekte gefunden, unter anderem ein Fitbit Export-Tool für Google Docs.

Mittlerweile hat man genug Möglichkeiten, seine Daten freizubekommen und es gibt keinen Grund, kein Fitbit zu haben. 🙂

Bitcoin

Meine Bitcoin-Adresse ist 15QiUXXBjqkATFj5HZn5ASUqbnrS2rD1Lg – falls ihr ein paar Münzen übrig habt. 😉

Seit ein paar Tagen hab ich viel über Bitcoin gelesen, eine virtuelle Währung, die per Peer-to-peer-Netzwerk übertragen wird. Damit gibt es keine zentrale Instanz, die über die Währung verfügen kann. Die Werte können auch nicht “eingefroren”, nicht zurückverfolgt und (wahrscheinlich) nur schwer gefälscht werden.

Wenn ihr einsteigen wollt, lest euch http://go-bitcoin.com/ durch.

Das ganze basiert auf Kryptografie und die gesamte Zahlungshistorie soll in einer Bitcoin-Transaktion nachzulesen sein. Allerdings gibt es auch ein paar Sicherheitsbedenken, ob findige Hacker nicht früher oder später die Kryptografie knacken und anschliessend selbst Geld “drucken” können… ich weiß noch nicht, wie ich dazu stehe, aber interessant ist das ganze schon.

Überhaupt sehe ich in den letzten Monaten immer mehr Entwicklungen, die wie in den bekannten SciFi-Büchern ablaufen: Regierungen brechen zusammen bzw werden von Megakonzernen übernommen, Währungen verschwinden im Bodenlosen, Globalisierung macht die lokalen Märkte kaputt bis der Kapitalismus zusammenbricht und alternative Zahlungssysteme und Gemeinschaften alle wichtigen Funktionen übernehmen.

Tja, mal sehen, wo das alles hinführt.