Bastion Fuer Xbox 360

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title: Bastion für Xbox 360

Gestern habe ich mir Bastion für die Xbox 360 gekauft. 1200 MS Points kostet das Spiel, aber die Demo war schon so gut, dass ich nicht widerstehen konnte. Ausserdem gefallen mir diese kleinen RPGs wie Torchlight sehr gut und Bastion ist eins der besten aus diesem Genre.

Mittlerweile habe ich einige Level gespielt und die unterschiedlichen Gegner sind wirklich eine Herausforderung. Es ist aber wirklich so, dass ich auch im Kampfgetümmel den Überblick bewahre. Zur Not reichen einige schnelle Ausweichrollen und ich habe wieder ein wenig Luft. Auch der Schildkonter hilft bei der Abwehr zahlreicher Feinde.

Hier gibt es ein Video des Spiels.

Es gibt zahlreiche Waffen und Erweiterungen zu den Waffen, so dass diese verbessert werden oder ganz neue Fertigkeiten bekommen. Das ganze ist nett in eine Schmiede verpackt, die man vor der Nutzung erst wieder in der Bastion aufbauen muss. Danach kann man nach jedem Level die Waffenkombination und die Spezialfertigkeiten der Waffen wechseln und so den optimalen Mix herausfinden. Zusätzlich gibt es noch Arenen, in denen man bestimmte Tests zu den einzelnen Waffen absolvieren kann, um seine Fertigkeiten zu verfeinern. Ausserdem gibt es dort nette Preise zu gewinnen, wenn man bestimmte Zeitlimits oder eine Anzahl Feinde erledigt.

Und noch ein Wort zur Grafik: Super.

Mehr gibt’s da eigentlich nicht zu sagen. Alles ist schön gezeichnet, die Farben sind kräftig, die Umgebung sieht toll aus. Der Sprecher kommentiert das auch hin und wieder, aber eigentlich sieht man das auch so. Die Feinde sind schön animiert und die Waffeneffekte lassen sich gut anschauen.

Überhaupt, der Sprecher. Diese Stimme aus dem Off erzählt nicht nur die Story wie aus einem Geschichtsbuch, er kommentiert auch die Aktionen des Spielers. Meistens freundlich-objektiv, manchmal hört man aber auch den Zynismus aus der Stimme tropfen. Sollte man z.B. schon wieder in ein Loch stürzen, wird man sich einen dummen Spruch anhören dürfen. Prügelt man zu viel auf der Einrichtung herum, muss man auch dazu eine verbale Spitze einstecken.

Ich kann das Spiel jedenfalls uneingeschränkt empfehlen. Also, kauft es euch!

Locke und Key

Ich hab mir mal wieder ein Comic gekauft: Locke & Key. Die Geschichte ist ziemlich düster: Es geht damit los, dass der Vater einer Familie umgebracht wird und die Kinder quasi zusehen. Danach zieht die Familie in das Keyhouse, ein altes Haus in dem merkwürdige Türen mit sonderbaren Eigenschaften warten. Wenn man z.B. durch eine der Türen geht, stirbt man und kann als Geist durch die Gegend streifen… Dazu kommt noch der Mörder des Vaters, der – mit etwas Hilfe – aus dem Gefängnis ausbricht und sich auf den Weg zum Keyhouse macht.

Locke & KeyLocke & Key

Der erste Band ist schon interessant und die Zeichnungen gefallen mir auch sehr gut. Ich werde mir also den Rest der Serie auch noch besorgen.

Welchen Comic habt ihr zuletzt gelesen?

Akkulaufzeit von meinem Wakemate

Seit ein paar Tagen habe ich ein kleines Problem mit meinem Wakemate: der Akku hält keine Nacht mehr durch.

Obwohl ich das Gerät jeden Tag auflade, ist es morgens immer aus. Erst nach dem Anstecken des USB-Ladekabels kann ich meine Schlafdaten auslesen und hochladen. Ich habe bereits Wakemate angeschrieben, was ich jetzt machen soll – aber es wird wohl auf eine Rücksendung hinauslaufen.

Update: Ich habe vom Wakemate-Support den Tipp bekommen, das Armband neu zu koppeln (also die Bluetooth-Verbindung neu aufzubauen). Heute morgen hatte ich dann auch gleich 20h Restlaufzeit, also hat das wohl funktioniert. Ich habe auch einen Link auf eine Beta-Version der Software, die diesen Bug beheben soll. Vielleicht installiere ich die auch gleich mal.

Erster Eindruck – Samsung Galaxy S2 (i9100)

Heute morgen kam die heiß ersehnte Benachrichtigung: Etwas wurde in die Packstation geliefert! Und ein schneller Blick auf die Paketverfolgung hat es dann bestätigt: das Samsung Galaxy S2 (i9100) wurde geliefert!

Ich hab ja kurzfristig überlegt, ob ich in der Mittagspause mit dem Rad hinfahre und es abhole… Aber ich hab’s dann doch abgewartet und auf dem Weg nach Hause habe ich an der Packstation angehalten und das Handy befreit. Danach ging’s im Eiltempo nach Hause und ans Auspacken.

Samsung Galaxy S2
Samsung Galaxy S2
Samsung Galaxy S2
Samsung Galaxy S2
Samsung Galaxy S2

(Falls mir jemand sagen kann, wieso die Bilder hier einfach so untereinander statt nebeneinander fliessen, dann lasst bitte einen Kommentar da. Ich steh‘ auf Kriegsfuss mit CSS…)

Die Einrichtung war schnell erledigt: Daten für den Google-Account eingeben, schon tröpfelten die ersten eMails auf das Handy. Danach noch schnell in den Android Market und die gekauften Anwendungen wieder installieren und schon war ich einsatzbereit. Ich hab jetzt nicht lange drüber nachgedacht, wie ich meine Spielstände und anderes sichern kann. Die SD-Karte aus dem Nexus One hab ich mitgenommen und in das SGS2 gesteckt, weil da auch meine Musik drauf ist und ich keine Lust auf stundenlange Synchronisierungsarien hatte. Ob ich die Musik noch auf das Telefon verschiebe, muss ich mal überlegen. Platz genug ist da ja, schliesslich stecken auch im Telefon 16GB… 😉

Das Super AMOLED+ Display überzeugt mich jedenfalls sofort! Klare Farben, alles hell und scharf. Videos auf Youtube sehen hervorragend aus. Der Sound geht auch in Ordnung, mit Kopfhörern teste ich es dann morgen. Die starke Hardware sorgt ausserdem dafür, dass alles sofort verfügbar ist. Spiele starten, Bild aufnehmen, eMail checken – alles sofort nach Berührung geöffnet. Was das für die Akkulaufzeit heißt, kann ich dann auch morgen sagen… Ich werd auf jeden Fall ein Ladekabel mitnehmen – man weiß ja nie. Auf den ersten Blick kann ich dazu noch nichts sagen, vor allem weil das Telefon nicht vollgeladen aus der Packung kam:

Akku beim Samsung Galaxy S2

Die ganzen Widgets hab ich natürlich vom Home Screen entfernt. Noch eine Uhr braucht man schliesslich nicht, und Wetter und News muss ich auch nicht dauernd im Blick haben. Da das SGS2 aber keine Suchen-Taste wie das Nexus One hat, hab ich das Google-Widget drauf gelassen, damit ich sofort Suchanfragen abschicken kann. Ohne Suchmaschine wird man ja heute nix mehr. Ansonsten richte ich mir jetzt erstmal meine Anwendungen und Lesezeichen ein und spiele noch ein wenig.

Google+

Seit heute bin ich bei Google+, dem neuen Social Network von Google.

Trotz Einladungssperre von Google bin ich durch einen kleinen Trick eingestiegen. Und so könnt ihr auch mitmachen:

  • Jemand, der schon bei Google+ dabei ist, erstellt einen Beitrag
  • Anschliessend teilt er den Beitrag und fügt einfach eure eMail-Adresse in die Teilen-Liste ein
  • Google+ fragt nochmal nach, ob die Einladung an eMail-Adressen verschickt werden soll
  • Nach ein paar Stunden kommt eine Benachrichtigung in eurem Postfach an, mit einem Link zu dem Beitrag.
  • Ihr klickt auf den Link und kommt anschliessend auf eine Seite, auf der ihr euer Konto bei Google+ erstellen könnt

Das ganze gibt es auch nochmal zum Nachlesen bei PC Games. (Ja, ich weiß, komisch.) Bei mir hat’s beim zweiten Anlauf geklappt, und ich weiß auch nicht genau, welcher geteilte Beitrag von meinen Kontakten mir die Registrierung letztendlich erlaubt hat, aber es hat geklappt. 😉

Über das Netzwerk an sich gibt es ja schon genug zu lesen. Ich hab auch noch nichts weiter ausprobiert (Video-Gruppenchat, anyone?). So sieht es erstmal aus wie der nächste Twitter-Klon. Oder das nächste Jaiku, das ja auch Google gehört</a>. Wenn der Videochat aber so gut funktioniert, wie ich gelesen hab, könnte man damit auch gleich Skype ablösen. Google Talk benutzt doch auch schon jeder, oder hängt ihr noch bei ICQ oder AIM rum?

Was Google+ auf jeden Fall ein paar Pluspunkt (har har) einbringt, ist der Datenexport. Seit dem Tag 0 kann man alle seine Daten aus dem Netzwerk exportieren. So eine Funktion gab’s bei Facebook erst nach massivem Protest und nach Jahren der Warterei…

Ach so, und gleich noch was zu Facebook und so: Ich hoffe, Google macht nicht den Fehler und öffnet die Plattform für Zynga und Konsorten. Das wäre quasi der Niedergang des sozialen Teils. Wenn jemand spielen will, soll er spielen – aber er soll damit nicht meine Timeline vollmüllen. Und vor allem soll er mir nicht hunderte Einladungen zu MüllhaldenVille schicken.

Ich schreibe zwar auch hin und wieder bei Twitter welche Filme ich gucke oder welche Spiele ich spiele. Aber ich schreibe schreibe das eben und klicke nicht einfach auf den Spam-Button des Spiels, das ungefragt alle meine Kontakte mit Anfragen belästigt. Und überhaupt: ein soziales Netzwerk hat erstmal rein gar nichts mit Spielen oder Produkten zu tun, also will ich sowas auch gar nicht sehen. Wenn Google+ es ermöglicht, solche Sachen über spezielle Kanäle zu schicken, die jeder mit 1 Klick ein- und ausblenden kann, na gut, dann denke ich nochmal ein oder zwei Sekunden drüber nach, bevor ich es abschalte und dann nicht mehr davon belästigt werden will. Aber noch besser wäre, wenn Google sich entscheidet, genau dieses Nicht-Anbieten als Unterscheidungsmerkmal zu Facebook zu nehmen…

Ich lese ja auch die (sehr empfehlenswerte) Zeitschrift Making Games, in der aus der Spieleindustrie berichtet wird. Aber wenn ich da was von viralem Marketing und Monetarisierung der potentiellen Nutzergruppen auf Facebook lese, dann wird mir ein bißchen schlecht. Ich bin keine monetarisierbare Ressource, wenn ich in einem sozialen Netzwerk unterwegs bin, ich will da etwas über meine Kontakte erfahren. Wenn ich mich monetarisieren lasse, dann gehe ich zu brands4friends oder gleich zu Amazon. Und nicht zu Google+.