Amazon stellt neue Kindle-Modelle vor

Heute ist es soweit: Amazon stellt neue Modelle des Ebook-Reader Kindle vor.

Das interessanteste für Neueinsteiger ist sicherlich der kleine Kindle. Keine Tastatur, kein Touchscreen, kein 3G. Dafür ein unschlagbarer Preis, der Amazon Kindle Store und eInk. Texteingaben muss man per virtueller Tastatur machen, Bücher übertragen geht nur per WLAN oder USB-Kabel. Man ist also mehr oder weniger an die eigene Wohnung gebunden – es sei denn, man hat zufällig ein tethering-fähiges Smartphone in der Hosentasche, dass einen lokalen WLAN-Hotspot aufmachen und die Internetverbindung mit dem Kindle teilen kann.

Wer unbedingt eine Tastatur haben möchte, kann den Kindle Keyboard nehmen. Ich seh darin aber keinen Vorteil. Genutzt habe ich die Tastatur nur für die wenigen Suchen im Kindle Store und das würde ich bei einem Modell nur mit WLAN sowieso eher am Rechner machen.

Wenn ihr viel unterwegs seid, lohnt sich der Kindle 3G mit kostenlosem Mobilfunk. Damit könnt ihr überall auf den Kindle Store zugreifen und Bücher kaufen. Das habe ich im Urlaub ausgiebig genutzt, und wer jede Woche in Hotels wohnt, wird dieses Feature bald zu schätzen wissen.

Und welches Modell kauft ihr euch?

Neues Buch – Agile Web Development with Rails

Heute habe ich mir wieder ein neues Buch gekauft: Agile Web Development with Rails. Damit will ich meine Neugier auf Ruby on Rails stillen. Ich kenne Grails ja schon ganz gut, aber weil man andauernd was von RoR hört bzw. liest, will ich mir das auch mal angucken.

Ich habe auch schon ein Projekt im Kopf, das ich damit umsetzen möchte. Aber vorher muss ich mich durch das Buch ackern, damit ich nicht allzu verwirrt bin. Die Syntax von Ruby ist ja deutlich anders als Java, und die ganzen Zaubereien im Hintergrund von Rails möchte ich natürlich auch verstehen.

Update: Ihr könnt meine Fortschritte bei Github verfolgen.

Kochen als Arbeit

In der NY Times gibt es gerade den schönen Artikel Is junk food really cheaper?, in dem der Autor MARK BITTMAN ein paar Gedanken zu Junk Food, Geld und Zeit aufschreibt.

Dieser Satz ist besonders bemerkenswert:

The core problem is that cooking is defined as work,
and fast food is both a pleasure and a crutch.

Ich glaub, ich sehe das auch so. Kochen macht mir keinen Spass und es keine Entspannung, wenn ich nach der Arbeit und nach dem Sport noch mein Essen zusammenstellen muss. Entspannung ist Basteln an einem neuen Projekt mit Ruby On Rails oder ein anständiges Buch.

Ein zweites Argument ist die zusätzliche Zeit, die gerade bei Personen mit geringem Einkommen und Wohnsitz weit draussen für die Beschaffung von Nahrungsmitteln aufgewendet werden muss:

There are, of course, the so-called food deserts,
places where it’s hard to find food: the Department
of Agriculture
says that more than two million
Americans in low-income rural areas live 10 miles
or more from a supermarket, and
more than five million households without access
to cars live more than a half mile from a supermarket.

Das ist in Amerika mit den Suburbs ein größeres Problem als in Deutschland, denke ich. Bei mir liegen jedenfalls mehrere Supermärkte in der Nähe, so dass ich zu Fuss einkaufen kann. Und mit dem Fahrrad wäre auch ein großer Bauernhof in Reichweite, der lokale Produkte aus eigener Herstellung anbietet.

Aber trotzdem: Es gibt quasi in Mittagspausen-Entfernung einen Burger King, aber trotzdem gehe ich dort nicht jeden Tag essen. Ich werfe mir abends eine Tüte Tiefkühlgemüse in die Mikrowelle, backe einen Kürbis mit Speck im Ofen oder mache eine einfache Gemüsepfanne mit maximal 6 Zutaten. Das geht alles unter 30 Minuten Küchenzeit und schmeckt auch noch gut. Ob es günstiger ist als Junk Food, kann ich so nicht sagen. Dazu müsste ich wohl detailliert meine Lebensmittelkosten auf die einzelnen Tage ausrechnen… und das ist mir jetzt auch zu viel Arbeit. :-)

Quantified Self Update – Blutdruckmessgerät

Heute habe ich mir das Blutdruckmessgerät von Medisana geholt.

Blutdruckmessgerät

Bei Fitbit kann man seinen Blutdruck bereits tracken, und ich werde jetzt regelmässig meine Werte erfassen
und eintragen. Vielleicht kann ich damit und mit den Schlafdaten vom Wakemate einen Eindruck über mein Stresslevel
bekommen. Der Blutdruck soll ja ein gutes Indiz dafür sein.

Ladegerät mit Solarzelle

Vor ein paar Tagen habe ich mir meine erste Solarzelle Aurora 4 USB zugelegt. Und zwar in Form
eines portablen Ladegeräts mit USB-Anschluss. Hier ist das gute Stück in Aktion:

Solarzelle

Da meine Elektronik mittlerweile fast durchgegehen mit einem USB-Anschluss zur
Stromaufnahme ausgestattet ist, kann ich damit unterwegs die Sonne zum Laden nutzen.
Damit das ganze nicht zu umständlich wird, habe ich auch
einen relativ großen Akku Raikko USB 5200 mit rund 5000mAh und
USB-Anschluss, den ich tagsüber per Sonne aufladen werde und anschliessend an
meine Geräte zum Laden anschliessen kann. Damit mache ich mich wieder
unabhängig von direkter Sonneneinstrahlung.

Im Auto habe ich das ganze an mein Samsung Galaxy S2 angeschlossen und bei
durchwachsener Sonneneinstrahlung folgenden Ladevorgang erreicht:

Laden mit der neuen Solarzelle im Auto

Zuhause werde ich die Solarzelle wohl in mein Schlafzimmerfenster hängen und
den USB-Akku anschliessen. Abends kann ich dann mein Handy, meinen Kindle oder mein
Wakemate daran anschliessen und die Ladung übertragen.

In ein paar Wochen kann ich dann einen Bericht geben, wie sich diese Kombination
bei mir bewährt.

Update – Cyanogenmod 7 auf Samsung Galaxy S2 (i9100)

Ich habe ja bereits seit einigen Wochen Cyanogenmod 7 auf meinem Samsung Galaxy S2 und bin damit sehr zufrieden. Obwohl immer noch keine offizielle Version erschienen ist, sind die nightly builds stabil, schnell und akku-freundlich. Das Update mittels ROM Manager ist kinderleicht und ich hatte auch damit noch keine Probleme; zwei Haken setzen, 5 Minuten warten, neue Version ist installiert.

Wenn ihr also das unsäglich angepasste Android-System von Samsung loswerden wollte, solltet ihr wirklich Cyanogenmod 7 auf dem Samsung Galaxy S2 installieren.

Cyanogenmod 7 nightly auf dem Samsung Galaxy S2 (i9100)

Seit ein paar Wochen habe ich jetzt schon Cyanogenmod 7 nightly auf meinem Samsung Galaxy S2. Alle Updates haben bisher geklappt, mit dem ROM Manager ist das ganze ein Kinderspiel: dreimal klicken, einmal neustarten und schon läuft der neue Nightly Build auf dem Smartphone.

Cyanogenmod ist einer der wenigen MODs, die sich stark am original Android-Betriebssystem von Google orientieren. Es gibt keinen aufwändingen grafischen Schnickschnack, keine supertolle neue Oberfläche, kein aufgemotztes Menü. Aber es läuft. Und läuft. Und läuft…

Ich habe keinen der seltsamen Neustarts mehr erlebt, die mich am Samsung-Android so gestört haben. Kein toller Medienscanner, der andauernd den (internen und externen) Speicher durchsucht. Kein Kies, das mir Windows für ein simples Android-Update aufzwingen will (und sich gar nicht erst installieren lässt). Keine tollen Samsung-Anwendungen, in die ich beim ersten Start meine persönlichen Daten eingeben soll.

Stattdessen habe ich wieder ein Android-Smartphone. So wie es gedacht war. Mit ein paar unaufdringlichen, aber sinnvollen Äderungen. Die Kamera-Anwendung kann z.B. die Hardware-Tasten als Auslöser verwenden – um eine dieser Äderungen beim Namen zu nennen.

Sobald Cyanogenmod 7 für das Samsung Galaxy S2 (i9100) also offiziell stabil ist, kann ich jedem von euch nur empfehlen, euer Smartphone von Samsungs Firmware zu befreien und Cyanogenmod 7 zu installieren!