Cyanogenmod9 auf dem ASUS Transformer TF101

Nachdem ich fast seit dem ersten Tag ein Custom ROM auf meinem ASUS Transformer TF101
installiert habe, bin ich gestern endlich auf Cyanogenmod 9 gewechselt. Seit kurzer Zeit gibt es
nämlich einen offiziellen (nightly) Build direkt von den Servern von CM9.

Ihr solltet aber wissen, dass ein nightly build keine stabile Version darstellt. Das ist eine Version direkt
aus dem Sourcecode-Repository von Cyanogenmod, es können also Änderungen und Fehler auftreten.
Ich habe aber in den letzten Wochen gute Erfahrungen mit den nightly builds auf meinem
Samsung Galaxy S2 I9100
gemacht – sowohl mit Cyanogenmod7 (Android 3.x) als auch mit
Cyanogenmod9 (Android 4.x).

Installationsanleitung für CM9

Ihr findet die aktuelle Installationsanleitung für CM9 im Wiki. Ich selbst konnte den ersten
Abschnitt überspringen, weil mein Gerät schon gerootet und mit der Recovery Firmware
ClockworkMod Recovery versehen war. Daher kann ich auch keine Hilfe zur Installation der
APX-Treiber unter Windows 7 oder Linux geben.

Ansonsten verläuft der Update-Vorgang wie immer:

  • Mit TitaniumBackup eure Anwendungsdaten sichern
  • ROM runterladen
  • Google Apps runterladen
  • Beides auf der SD-Karte platzieren
  • In die Recovery booten (Ausschalten, Power+Vol DOWN gedrückt halten)
  • Mit den Volume-Tasten zum Menüpunkt wipe data/factory reset navigieren und mit Power bestätigen
  • Mit den Volume-Tasten zum Menüpunkt wipe cache partition navigieren und mit Power bestätigen
  • Mit den Volume-Tasten zum Menüpunkt choose ZIP from sdcard navigieren (in diesem Thread gibt es hier ein Bild dazu)
  • CM9 ZIP auswählen
  • Mit Power-Taste bestätigen
  • das ganze nochmal, diesmal Google Apps ZIP auswählen
  • Mit Power-Taste bestätigen
  • Gerät neustarten

Jetzt habt ihr Cyanogenmod9 auf dem ASUS Transformer TF101 installiert.

Wunschkonfiguration für einen Desktop-PC, Update 2012

Ich hab mich heute morgen mal wieder hingesetzt und bei Alternate und dann bei Mindfactory einen Desktop-PC zusammengeklickt. Die letzte Wunschkonfiguration ist schon länger her und ein Update durchaus angebracht. In den letzten Tagen habe ich nämlich öfter mal auf die aktuellen Ultrabooks geguckt und frage mich wieder, ob ich überhaupt noch einen Laptop brauche. Ich bin nicht mehr so viel unterwegs, und wenn dann mit dem Motorrad. Und da ist mir der 17” Dell Studio einfach etwas zu groß.

Wie auch immer, hier ist meine Wunschkonfiguration für Mitte 2012:

  • ASRock H77 Pro4/MVP
  • Intel Xeon E3-1230v2
  • 16GB Corsair Vengeance Black DDR3-1600 DIMM CL9 Quad Kit
  • Radeon HD 6870
  • be quiet! BQT L7-730W (einfach weil’s nur 7€ teurer ist also eins mit 450W)
  • LiteOn IHOS104-06 Blu-ray Rom (statt Blu-ray Brenner)
  • Fractal Arc Midi Tower

Als Festplatte kommt meine 60GB OCZ SSD aus dem Laptop zum Einsatz, zusätzlich zum Drobo mit 2TB. Mein Sony TV wird als Monitor herhalten und die Apple Tastatur plus Funkmaus vom Laptop als Eingabegerät.

Update Ich hab jetzt meine Konfiguration bei mindfactory gespeichert, da könnt ihr gleich alles bestellen. Gesamtpreis für die Konfiguration dort ist 702,36€. 😉

Es ist jetzt ein Intel Xeon statt eines Intel Core i7 geworden, vor allem weil ich das Overclocking und die eingebaute Grafik eines i7 nicht unbedingt brauche. Ich habe eh eine dedizierte Grafikkarte vorgesehen, da ich auch am PC spielen will (wem reichen schon Xbox und PS3) und der Xeon ist bei gleicher Leistung gut 100€ günstiger.

Das Gehäuse ist anscheinend die Standardempfehlung auf computerbase und ich brauche keine Fenster oder Beleuchtung im Gehäuse. Hauptsache es gibt schraubenlosen Einbau, genug Platz und man kommt schnell an die Innereien. Das Fractal Arc sieht dazu noch gut aus und hat ausreichend Anschlüsse auf der Frontseite.

Das Netzteil ist reichlich groߟ (man könnte sagen: überdimensioniert), ist aber nur 7€ teurer als ein be quiet! mit 450W. Also hab ich gleich das Große genommen. 😉

Was meint ihr? Ich bin jedenfalls zufrieden.

CLANG – Besserer Schwertkampf für Computerspiele

Vor ein paar Tagen habe ich auf Kickstarter das Projekt CLANG entdeckt. Prominenter Fürsprecher ist Neal Stephenson, der anscheinend begeisterter Schwerkämpfer ist. Ihr solltet euch jetzt sofort das erste Video angucken:

Ich zitiere jetzt einfach mal die drei wichtigsten Punkte aus der Projektbeschreibung:

Low-latency, high-precision motion controller: Critical to a satisfying
sword fight is fast, accurate response. This is especially important for
CLANG given the depth and complexity of moves that are used in real
sword arts. Initially, CLANG will make use of a commercial,
third-party, off-the-shelf controller that anyone can buy today

Depth: Roundhouse swings and crude blocks just aren’t enough.
Real sword fighting involves multiple attacks delivered from different
stances, pommel strikes, grappling, feints, and parries.

Expandability: Implementing the longsword style will oblige us to
construct a toolkit that can then be used–by us, or by others–to
create other examples of what we’re calling MASEs (Martial Arts
System Embodiments). If your thing is Japanese kenjutsu or Viking
sword-and-board, then in principle CLANG should support it.

Als Spieler kennt man ja die üblichen Schwertkämpfe in den Computerspielen. Ob das jetzt Skyrim, Tera oder Minecraft ist – Schwertkampf besteht meistens aus dem Drücken eines einzelnen Knopfs auf der Maus/dem Controller. Trotz Xbox Kinect hat sich am Kampf noch nicht viel getan, man drückt jetzt keinen Knopf mehr sondern zuckt seine Hand von oben nach unten durch die Luft… Oder schaut euch mal Star Wars Kinect an.

CLANG will jetzt eine exaktere Steuerung bauen, mit der realistisch ein Schwert in Computerspielen bewegt werden kann. Dazu wird das Spiel als erstes eine Duell-Arena aufbauen, um die Technologie zu testen. Aber Neal Stephenson und das Projektteam haben auch genug Material für eine komplette Welt zusammen.

Ich hab das Projekt jedenfalls mit ein paar Dollar unterstützt, denn neue Eingabemethoden sind immer eine gute Idee und die aktuellen Spiele gerade für Xbox Kinect sind nicht gerade herausragende Beispiele für Innovation… Wenn ihr auch etwas mehr Varianten für die Steuerung in Computerspielen haben wollt, dann unterstützt das Projekt!