Blink: VoIP Software für Windows

Falls ihr wie ich aus dem Home Office arbeitet und eine VoIP Software für Windows sucht, kann ich Blink empfehlen. Ich habe in den letzten Wochen einige Anwendungen ausprobiert, war aber mit keiner wirklich zufrieden.

In den ersten Tagen habe ich Sipdroid für Android ausprobiert. Da war aber die Latenz so groß, dass Gespräche zur Qual wurden. Zusätzlich war das Mikro meines Smartphones anscheinend so empfindlich, dass meine Gesprächspartner sich selbst gehört haben – und das ist am Telefon so ziemlich das schlimmste, was man sich vorstellen kann.

Ich habe auch noch Ekiga ausprobiert, aber damit bin ich schon bei der Einrichtung meines Sipgate-Kontos gescheitert.

Blink dagegen funktioniert gut. Die Audioqualität ist gut, die Anwendung tut nach der Einrichtung, was ich von ihr erwarte. Die Anwendung kann auch noch viel, viel mehr, aber ich nutze nur VoIP.

*Update* Microsoft kauft Mojang – und Minecraft

Update: Notch hat einen lesenswerten Beitrag auf seinem eigenen Blog gepostet.

Heute wurde es offiziell bestätigt: Microsoft kauft Mojang. Mojang veröffentlicht dazu auch eine kurze Mitteilung.

Was bedeutet das? Wird Minecraft jetzt vom Markt verschwinden und nur noch auf der Xbox gespielt? Oder wird die plattformübergreifende Entwicklung eingestellt, Minecraft auf XNA umgestellt, alle Mods nur noch per kostenpflichtigen DLC über Games for Windows angeboten?

Ich weiß es auch nicht.

Ich hoffe, es passiert nichts davon. Minecraft soll weiter entwickelt werden, es soll mehr Mods geben, es soll weiter unter Linux laufen… Minecraft ist bei weitem mein Lieblingsspiel. Auch alte Klassiker wie Wing Commander können dem Spiel den ersten Platz auf meiner Lieblingsspieleliste nicht streitig machen.

Was auch immer Microsoft macht, ich hoffe, sie setzen den Karren nicht in den Sand.

(Titelbild von @postapocalyptic)

Neues Telefon: One+ One

Seit ein paar Tagen habe ich ein neues Smartphone: das One+ One. Eigentlich war ich mit dem HTC One ganz zufrieden, bis auf die vielen Kratzer am Gehäuserand und einigen kleineren auf dem Display. Aber nachdem ein Kollege eine Einladung übrig hatte und ich das Gerät bei ihm schon einmal begutachten konnte, hab ich mich spontan zum Kauf entschieden.

Das OnePlus One (auch OPO genannt) ist natürlich deutlich größer als das HTC One. Für meine Handgröße bedeutet das, ich muss das Telefon mit zwei Händen bedienen – beim HTC One war das nicht nötig. Das Display des OPO scheint mir heller und klarer, das kann aber auch am verwendeten Theme liegen.

Standardmässig kommt das Gerät mit einem installierten cyanogenmod. Die Factory Images können unter https://cyngn.com/products/oneplusone/ runtergeladen werden. Die letzten Wochen hatte ich auch wieder ein Cyanogenmod auf dem HTC One, daher musste ich mich nicht umgewöhnen. Generell bin ich ja auch ein Freund des AOSP Looks, alle Telefone habe ich früher oder später auf Cyanogenmod oder OmniROM geflasht. Direkt nach dem Auspacken habe ich das OnePlus One gerootet, damit ich nicht auf Dinge wie Adaway und das Xposed Framework mit Modulen wie CustomShare und XPrivacy verzichten muss.

Zur Hardware des OPO gibt es nicht viel zu sagen. Ich habe mir die 64GB Variante geholt, damit ich ausreichend Musik und Videos speichern kann. Die Kamera ist für meine Zwecke ausreichend. Schnappschüsse sehen auch bei schlechtem Licht gut aus, die Videos beim Training sind gut genug, um meine Technik zu beurteilen.

Die Verarbeitung des OPO ist sehr gut. Das Gehäuse liegt gut in der Hand, das Display sitzt ohne große Ränder im Gerät. Besonders schön ist die sandgestrahlte Rückseite. Durch die sehr raue Oberfläche rutscht das Gerät überhaupt nicht aus der Hand und man kann es bequem auf schrägen Oberflächen ablegen, ohne dass es rutscht. Wieso gab es vorher keine Telefone mit so einer Verarbeitung?

Die Akkulaufzeit des OPO ist grandios. Ich höre sehr viel Musik, spiele Ingress und andere Spiele, surfe, gucke Videos – trotzdem hält der Akku locker einen ganzen Tag. Ich müsste abends nicht mal aufladen, aber Tiefentladung ist ja eine schlechte Idee und ich will nicht tagsüber nach einer Steckdose suchen oder gleich den Akku anhängen müssen…

Ich bin nach den ersten Tagen jedenfalls sehr zufrieden. Der einzige Nachteil: Ich musste noch Zubehör kaufen. Die Tasche des HTC One passt natürlich nicht, genau wie mein Sportarmband. Ausserdem habe ich mir einen Nillkin H9 Glasprotektor für das Display geholt. Sehr viel einfacher als eine Folie!

Leider kann man das OPO nur mit einer Einladung bestellen – da hat sich jemand im Marketing ordentlich was einfallen lassen… :unamused: Im Moment habe ich keine Einladung übrig, aber falls ihr auf der Suche seit, könnt ihr euch ja melden. Vielleicht habe ich in der Zwischenzeit welche reinbekommen.