Kategorien
Workout

WOD 2019-11-22

Weightlifting

  • Snatch Grip Deadlift (4×10)

Ich werde heute das Gewicht für die kommenden Wochen ermitteln.

Workout

30-20-10

  • Cal Bike Cal Row
  • Box Jumps
  • Situps

Timecap: 12 min

Kategorien
Allgemein

Radfahrer vs Autofahrer

Vor ein paar Tagen zog dieser Artikel an mir vorbei: https://dasfahrradblog.blogspot.com/2017/07/die-uneingeschrankte-macht-der-strae.html

Die Autorin beschäftigt sich mit dem Alltag der Radfahrer und Autofahrer und ich fand mich in einigen Absätzen wieder. Hier sind ein paar Zitate aus den Artikel:

Eine Doktorarbeit beschreibt die Haltung von US-Autofahrern Radfahrenden gegenüber. Dabei kommt heraus, dass Autos wie Waffen sind, sie werden als Mittel der Kontrolle und Einschüchterung betrachtet.

Wenn ich drüber nachdenke, verhalte ich mich auf dem Fahrrad und dem Motorrad genau so: bei jeder Entschediung denke ich mir, wie die anderen Verkehrsteilnehmer mich platt machen werden. Bisher bin ich mit dieser Einstellung gut gefahren und habe noch keine wirklich gefährliche Situation (bis auf ein paar starke Bremsungen und leichte Ausweichmanöver) erlebt.

Denn Radfahrer sind in ihrer jeweils individuellen Gestalt sichtbar, als Männer, als Frauen, als Kinder, als Alte oder Junge, als elegant oder schlampig angezogen, als sportlich oder unsportlich. Autofahrer reagieren darauf, sie halten einer älteren Studie zufolge mehr Abstand zu Radfahrenden, wenn sie weiblich sind und keinen Helm tragen. Sie halten weniger Abstand zu männlichen und jungen Radlern mit Helm und Schutzweste.

Das ist auch ein Grund, wieso ich keine grellgelbe Warnweste, keinen grellgelben Helmüberzug und nur eine rot und keine grellgelbe Satteltasche benutze. Autos sind silber/grau/schwarz, aber andere Verkehrsteilnehmer sollen wir Weihnachtsbäume mit Reflektoren behängt rumlaufen.

Obgleich unsere Autogesellschaft gerade mal hundert Jahre alt ist, dominiert sie den Stadtraum und definiert die Regeln auf Basis des allgemein anerkannten Glaubens, dass nur wer mit dem Auto fährt, mobil und frei ist. Alle anderen erscheinen demzufolge nicht mobil und nicht frei (Radfahrer, Fußgänger, Stadtbahnfahrer) und werden verachtet, mal mehr, mal weniger, meist unbewusst, manchmal aber auch bewusst.

Dieser Absatz bringt gut auf den Punkt, was ich auch seit ein paar Jahren im Strassenverkehr beobachte: Rücksichtslosigkeit. Oder vielleicht nur die eigene Vorteilnahme. Es wird kaum noch Platz nach vorn oder hinten gelassen, bei jedem Einparkmanöver wird dicht aufgefahren oder sogar vorbeigequetscht, Müllmänner werden nur als Hindernis betrachtet, Bürgersteig und Fahrradweg sind von allen zu so nutzen, wie man das selbst gern hätte…

Dabei lassen sich viele Situationen für alle viel einfacher und weniger stressig gestalten, indem man einfach vom Gas geht, einen Schritt zur Seite macht oder dem anderen den Weg frei lässt. Kleinigkeiten halt.

Außer Autofahrenden kann kein anderer Mensch auf der Straße jemanden verletzen, ohne selbst auch verletzt zu werden.

Das gilt für mich auf dem Fahrrad und dem Motorrad: wäre ich mit diesen Fortbewegungsmitteln in einen Unfall verwickelt, würde ich selbst auch nicht unbeschadet dabei rauskommen. Und meine Perspektive beinhaltet vielleicht auch genug andere Blickwinkel, da ich Auto (früher auch noch Lkw), Motorrad, Fahrrad, U-Bahn fahre und als Fussgänger unterwegs bin.

Die verlinkten Studien und Seiten sind auch eine Leseempfehlung.

Kategorien
Sport

CrossFit Open 2020

Die CrossFit Open 2020 sind um. Das erste Mal waren die Workouts im Oktober, weil die neue Struktur der CrossFit Games Season jetzt voll umgesetzt ist – hoffentlich das letzte Mal, dass ich 2x im Jahr die Open machen muss. 😁 Ich habe diesmal auch nicht zu jedem Workout einen Post gemacht, aber ich habe versucht, alle Workouts zu filmen. Die ungeschnittenen Videos gibt es in einer Playlist auf meinem Youtube Kanal. Hier sind jetzt meine Ergebnisse:

  • 20.1 – 129 reps
  • 20.2 – 410 reps
  • 20.3 – 81 reps (kein Video, und leider schlechter als 2018; meine Ausrede ist, dass ich das Workout Montag abend nach einem vollen Tag im Büro machen musste… 😉)
  • 20.4 – 160 reps
  • 20.5 – 208 reps

Alles in allem bin ich zufrieden. Meine Erwartungen vor den Workouts stimmen mit meinen Ergebnissen überein, meine Schulter hat mir keine Probleme gemacht und ich betrachte die Verletzung als ausgestanden, und am wichtigsten: Ich war nicht erkältet! Ich glaub, das ist das erste Mal in 5 Jahren, dass ich alle Workouts ohne Erkältung oder zumindest Nachwirkungen einer Erkältung machen konnte.

Wenn die Ergebnisse am Mittwoch finalisiert sind, werde ich diesen Post nochmal updaten.

Update: Ich denke, die Ergebnisse ändern sich jetzt nicht mehr gross. Hier sind meine Scores:

Kategorien
Allgemein

Umzug zu WordPress

Dieser Blog läuft ab sofort wieder unter WordPress. Ich hoffe, niemand hat etwas von dem Umzug bemerkt.

Der Feed ist jetzt unter https://www.kopis.de/blog/feed/ zu finden. Die alte Adresse wird umgeleitet, so dass euer FeedReader nichts davon mitbekommen sollte.

Kategorien
Fotos

Crossfit Hammerbrook Inhouse Challenge

Letztens gab es in bei Crossfit Hammerbrook eine kleine Inhouse Challenge
und ich hab ein paar Fotos gemacht. Mein Lieblingsfoto ist dieses hier:

Inhouse Challenge bei Crossfit Hammerbrook

Kategorien
Fotos

Sommerabend am Meer

Beim letzten Sommerabend am Meer habe ich versucht, ein paar Fotos im Dunkeln
zu machen. Hat ganz gut geklappt, aber so richtig zufrieden bin ich noch nicht.
Hier sind auf jeden Fall die Ergebnisse:

Cuxhaven
Sommerabend am Meer
Sommerabend am Meer
Sommerabend am Meer
Sommerabend am Meer
Sommerabend am Meer
Sommerabend am Meer

Fight, flight, make friends

In Folge 35 von Kevin Roses Podcast hat der Gast Chris Voss eine
Beschreibung der drei verschiedenen Archetypen von Menschen gegeben:
Fight, flight, make friends. Ich find mich da ganz gut in der Beschreibung
von flight wieder.

We each got a default type, it’s fight, flight, make friends. […] the “make
friends type” they’re relationship-born, that’s the only thing they care.
the fight guy he just wants to give a good accounting of himself, he wants
to make sure you know where he’s coming from. I’m a natural born fight guy,
I’m direct and honest, because I want you to know where I’m coming from. the
flight guy is a highly analytical dude, this is a dude who sees conflict as
an utter waste of time. as default they seem distant, they seem aloof. they
don’t see themself as distant and aloof and cold as they’re often read as
being, but they’re data-driven and because that they play everything close
to the verse and of course if you misread them they’re so analytical, they
don’t care because they think […] you misread them.

Hier ist, was Google Translate daraus macht:

Wir haben jeweils einen Standardtyp: Kampf, Flucht, Freunde finden. […]
die “Freundschaften schließen”, die aus einer Beziehung hervorgehen, das ist
das Einzige, was sie interessiert. der kämpfer will sich nur gut ausweisen,
er will sichergehen, dass du weißt, wo er herkommt. Ich bin ein gebürtiger
Kämpfer, ich bin direkt und ehrlich, weil ich möchte, dass du weißt, wo ich
herkomme. Der Flieger ist ein sehr analytischer Typ, ein Typ, der Konflikte
als reine Zeitverschwendung ansieht. standardmäßig scheinen sie distanziert,
sie scheinen distanziert. sie sehen sich nicht so distanziert und distanziert
und kalt, wie sie oft gelesen werden, aber sie sind datengetrieben und weil
sie alles nahe am Vers spielen und natürlich, wenn man sie falsch liest,
sind sie so analytisch , es interessiert sie nicht, weil sie denken, […]
dass Sie sie falsch verstanden haben.

Die Folge geht um Verhandlungstaktiken, woran ich eher nicht interessiert bin.
Aber da die Podcasts von Kevin Rose meistens interessant sind, habe ich die
Folge angehört. Die ganze Folge wird es auf der Seite von Kevin Rose geben.

Kategorien
Allgemein

Thoughts on git commits

Over the last few days I read articles about git commits and commit messages here, here and here. I don’t know if the article are new or years old, but I started to reflect on my usage of git and how I create my commit messages.

First of all, there are two differences I make: personal repositories that only I work on and that I won’t share with anyone else (although they might be public on github) and professional repositories that I share with others or where I work together with a team. They have different rules in my head, and so my commit messages look a lot different. On the other hand, handling of branches is not different at all. So, let’s go over how I use branches first.

I have one rule: Use a branch for everything.

First exception to that is fixing a typo, if it’s changing just on letter.
Everything else goes into a branch first. This is useful if I decide to commit a bunch of nonsense and drop all those commits again after recognizing that I totally lost track of the goal I set out to achieve or if I want to rewrite history to please my esthetical brain. I also tend to rewrite commit messages a lot after reading them in my git log. Usually my workflow goes like this:

  • Starting working on a bugfix or feature, create a branch.
  • The initial commit has a message that follows the pattern described here.
  • Commit a bunch of stuff, sometimes WIP commits which are not a fully functional thing on their own, but just a savepoint.
  • Interactive rebase when I’m done to re-order, squash or split commits. Goal is to bring the number of commits down as much as I can without sacrificing understandability. This might end up as one big commit, but for reviews I like to keep things a bit more separated – makes it easy to follow my thoughts. I can always squash everything into a single large commit before merging.
  • Push to remote.
  • Get a review (automated for boring stuff, from a real person for the interesting things).
  • Maybe rebase on branch master to avoid garbled history on the main branch.
  • Merge with --ff-only to make sure the history is clean.

I like the branch model described in the post “A successful git branching model, but I can also work with just a master branch – as long as I can have my own feature branches on remote while working, to have the CI do all the automated checks and run my tests.

Now, let’s talk about commit messages. First my rules for professional repositories which I share and work with other people. Most important rule: The first line is a short summary of what the commit does. And I’m not talking about “Fix stuff” and the like. I also like to include a reference to the issue tracker on the first line, at the start of the message. If you generate your changelogs from git history, this will make it a lot better.

The rest of the message is a description of WHY the commit does what it does and details about the most important parts of the change. This should read like the summary at the start/end of a non-fiction book with the big picture overview. The message should also answer these questions (see this post):

  • Why is it necessary?
  • How does it address the issue?
  • What effects does the patch have?

This way your tools display nice to read, descriptive one-liners and you can read the summary chapters if you want to or if you’re looking for a specific commit.

For personal, non-shared repositories I’m less strict. If you look into the git log for this blog, for example, there is a lot of “new post” and
fix link to heroku” going on. Because it’s also not sourcecode, I don’t really care that much. Nothing breaks if I fix image URLs, no money is lost by a business and there simply isn’t much that I need to write down for myself for reference later on if I add an image to a post. ‍♂️ Most of the changes in this commits are perfectly described by a short one-liner message that says “new post”, for example when I add this article to my blog.

Ok, before I start rambling now about messy git histories on the main branch and how people don’t follow simple naming patterns on branches or how nobody seems to know how to squash commits, I’ll just stop here. There are some good articles linked, you should read them and try to write a better commit message for your next commit.

Kategorien
Gaming

Endlich Raids in Destiny 2

Vor ein paar Wochen bin ich in Destiny 2 in einen neuen Clan gewechselt, da in meinem alten kaum noch jemand online war. Ich habe lange Zeit ganz ohne Clan gespielt, da ich auch mit Random Groups ganz gut laufe.

Allerdings hat das letzte Update einen neuen Anreiz gegeben: Plötzlich braucht man sog. Calus Token, um seinen Rang bei einer Fraktion zu steigern. Und die bekommt man nur im Leviathan Raid. Und obwohl es schon länger die sog. Guided Games gibt, in denen man als Einzelspieler bei erfahrenen Leuten mitlaufen kann, braucht man eigentlich einen Clan mit guten Mitspielern, da Raids viel Kommunikation und Zusammenarbeit erfordern.

Ich habe also in meinem neuen Plan bisher 2x in einer Raid Gruppe mitgespielt. Vorher gucke ich mir natürlich Videos des Raid an, aber zwischendurch brauche ich doch hin- und wieder eine kleine Erklärung bzw verstehe während des ersten Versuchs einer Boss-Phase erst genau, was ich machen muss, welche Calls kommen, welche Gegner wann erledigt oder welche Items wohin getragen werden müssen. Ausserdem fehlen mir noch einige exotische Items, die für Raids nützlich sind, um das ganze zu beschleunigen.

Zeitaufwändig sind die Raids auch mit einer erfahrenen Gruppe. Manche Bossphasen klappen nicht beim ersten Versuch, man muss viel hin und her laufen – so geht die Zeit schnell rum und man spielt mehrere Stunden. Ob ich den Zeitaufwand wirklich öfter auf mich nehme, muss ich mir noch überlegen.

Hier noch ein paar Bilder aus dem Raid Der letzte Wunsch:

Kategorien
Gaming

Erste Spiele auf der Oculus Rift S

Am Wochenende habe ich die ersten Stunden mit meiner neuen Oculus Rift S
gespielt. Die Vorbestellung hat tatsächlich geklappt und das Headset war
pünktlich zum Start da. Anschliessen, einrichten, Tutorial absolvieren war
sehr einfach und die ersten Blicke in die virtuelle Realität waren schon
beeindruckend.

Das Tutorial macht einen guten Job, die virtuelle Realität schrittweise
aufzubauen. Erst sieht man nur Gitternetzmodelle, aber schon dabei hab ich
sofort den Effekt der Größe und der echten 3D-Landschaft verstanden.
Anschliessend kommen realistische Texturen dazu, die den Effekt noch verstärken.
Die Controller funktionieren super, man kann intuitiv die Hände an die
richtige Stelle bewegen. Zugreifen und Werfen funktioniert natürlich nicht
100%ig wie im echten Leben, aber das Tracking funktioniert gut genug, dass
man sich schnell daran gewöhnt.

Ich habe dann noch Geld für Spiele ausgegeben, ein gut bewertetes Beispiel
aus jedem Genre bzw. jeder Spielart: ein Shooter, ein RPG, ein Jump’n’run und
ein Casual. Die einzelnen Titel sind

Ausserdem waren folgende Titel kostenlos dabei:

Virtuelle Realität ist auf jeden Fall schon deutlich näher gerückt. Es gibt
aber noch ein paar Punkte, die für eine vollständige Immersion aus meiner
Sicht notwendig sind:

  • kein Screen Door Effekt
  • Handschuhe oder Tracking der Finger statt Controller
  • richtiges Laufen statt Teleportationsbewegungen über die Controller
  • keine Kabel, aber trotzdem maximale Grafikleistung

Trotzdem habe ich den Einstieg für mich, glaub ich, gut gewählt. Die Technik
ist einfach einzurichten, erfordert keinen Umbau in den Räumlichkeiten und
ist leistungsfähig genug für gute Spiele (wie Moss oder The Mage’s Tale).
Der nächste wirklich interessante Fortschritt kommt, wenn es ein kabelloses
Standalone-Gerät mit der Grafikleistung der aktuellen Generation gibt. Dann
würde ich eventuell auch über ein Upgrade nachdenken.