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Ausnahmezustand

Seit 2 Wochen geht der Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) durch die Welt. Mittlerweile ist er auch in Deutschland großflächig angekommen und Schule, Ämter und öffentliche Veranstaltungen sind geschlossen.

Mein Arbeitgeber hat beschlossen, den Mitarbeitern freizustellen, ob sie zuhause arbeiten oder ins Büro kommen. Da auch die Schulen geschlossen bleiben, hilft diese Regelung hoffentlich auch den Kollegen mit Kindern bei der Betreuung.

Das klappt natürlich nicht für alle Mitarbeiter, aber für mich und meine unmittelbaren Kollegen stellt das keine Schwierigkeit dar. Ich werde also erstmal zuhause bleiben und vermeide damit eine Menge Berührungspunkte in Zügen, U-Bahnen und auf dem Hamburger Hauptbahnhof.

Wie lange dieser Zustand andauert, weiß ich nicht. Für mich ist das aber keine große Umstellung und ich würde es begrüßen, wenn in Deutschland der Wert von Remote Arbeit in Zukunft auch etwas höher angesehen wird. Leider leben die Arbeitgeber in Deutschland da immer noch in der Vergangenheit… 🤔 Vor allem in meiner Branche sollte es eigentlich mittlerweile eine Selbstverständlichkeit sein, dass man nicht in einem Büro sitzen muss.

Ich verfolge die Entwicklung weiter, aber ich informiere mich eher aus Quellen wie das oben verlinkte Robert Koch Institut, statt aus TV & Zeitungen. Wie hoch die Zahl der Fälle wirklich ist und wie schwerwiegend der Verlauf, kann man sowieso nur rückwirkend sagen.

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Fahrkartenwirrungen bei HVV und DB

Ich fahre ja seit einigen Jahren jede Woche von Hamburg nach Cuxhaven und zurück. Dazu habe ich eine Bahncard 50 und wechselnde Zeitkarten vom HVV, im Moment wieder eine ProfiCard AB.

Mit einer Ergänzungskarte für 3 Ringe kann ich damit an Wochentagen auch außerhalb der Ringe AB fahren, aber Ergänzungskarten gelten nur in den Ringen A bis F. Das heisst ich muss weiterhin eine Fahrkarte für die Reststrecke ab Himmelpforten bei der DB kaufen. Am Wochenende kann ich allerdings mit meiner Zeitkarte vom HVV seit dem 15.12. die komplette Strecke fahren.

Zwar nicht viel gespart, aber immerhin ein wenig. Damit muss ich wohl noch nicht nachrechnen, ob sich die Bahncard noch lohnt… 🤷‍♂️

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Radfahrer vs Autofahrer

Vor ein paar Tagen zog dieser Artikel an mir vorbei: https://dasfahrradblog.blogspot.com/2017/07/die-uneingeschrankte-macht-der-strae.html

Die Autorin beschäftigt sich mit dem Alltag der Radfahrer und Autofahrer und ich fand mich in einigen Absätzen wieder. Hier sind ein paar Zitate aus den Artikel:

Eine Doktorarbeit beschreibt die Haltung von US-Autofahrern Radfahrenden gegenüber. Dabei kommt heraus, dass Autos wie Waffen sind, sie werden als Mittel der Kontrolle und Einschüchterung betrachtet.

Wenn ich drüber nachdenke, verhalte ich mich auf dem Fahrrad und dem Motorrad genau so: bei jeder Entschediung denke ich mir, wie die anderen Verkehrsteilnehmer mich platt machen werden. Bisher bin ich mit dieser Einstellung gut gefahren und habe noch keine wirklich gefährliche Situation (bis auf ein paar starke Bremsungen und leichte Ausweichmanöver) erlebt.

Denn Radfahrer sind in ihrer jeweils individuellen Gestalt sichtbar, als Männer, als Frauen, als Kinder, als Alte oder Junge, als elegant oder schlampig angezogen, als sportlich oder unsportlich. Autofahrer reagieren darauf, sie halten einer älteren Studie zufolge mehr Abstand zu Radfahrenden, wenn sie weiblich sind und keinen Helm tragen. Sie halten weniger Abstand zu männlichen und jungen Radlern mit Helm und Schutzweste.

Das ist auch ein Grund, wieso ich keine grellgelbe Warnweste, keinen grellgelben Helmüberzug und nur eine rot und keine grellgelbe Satteltasche benutze. Autos sind silber/grau/schwarz, aber andere Verkehrsteilnehmer sollen wir Weihnachtsbäume mit Reflektoren behängt rumlaufen.

Obgleich unsere Autogesellschaft gerade mal hundert Jahre alt ist, dominiert sie den Stadtraum und definiert die Regeln auf Basis des allgemein anerkannten Glaubens, dass nur wer mit dem Auto fährt, mobil und frei ist. Alle anderen erscheinen demzufolge nicht mobil und nicht frei (Radfahrer, Fußgänger, Stadtbahnfahrer) und werden verachtet, mal mehr, mal weniger, meist unbewusst, manchmal aber auch bewusst.

Dieser Absatz bringt gut auf den Punkt, was ich auch seit ein paar Jahren im Strassenverkehr beobachte: Rücksichtslosigkeit. Oder vielleicht nur die eigene Vorteilnahme. Es wird kaum noch Platz nach vorn oder hinten gelassen, bei jedem Einparkmanöver wird dicht aufgefahren oder sogar vorbeigequetscht, Müllmänner werden nur als Hindernis betrachtet, Bürgersteig und Fahrradweg sind von allen zu so nutzen, wie man das selbst gern hätte…

Dabei lassen sich viele Situationen für alle viel einfacher und weniger stressig gestalten, indem man einfach vom Gas geht, einen Schritt zur Seite macht oder dem anderen den Weg frei lässt. Kleinigkeiten halt.

Außer Autofahrenden kann kein anderer Mensch auf der Straße jemanden verletzen, ohne selbst auch verletzt zu werden.

Das gilt für mich auf dem Fahrrad und dem Motorrad: wäre ich mit diesen Fortbewegungsmitteln in einen Unfall verwickelt, würde ich selbst auch nicht unbeschadet dabei rauskommen. Und meine Perspektive beinhaltet vielleicht auch genug andere Blickwinkel, da ich Auto (früher auch noch Lkw), Motorrad, Fahrrad, U-Bahn fahre und als Fussgänger unterwegs bin.

Die verlinkten Studien und Seiten sind auch eine Leseempfehlung.

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Umzug zu WordPress

Dieser Blog läuft ab sofort wieder unter WordPress. Ich hoffe, niemand hat etwas von dem Umzug bemerkt.

Der Feed ist jetzt unter https://www.kopis.de/blog/feed/ zu finden. Die alte Adresse wird umgeleitet, so dass euer FeedReader nichts davon mitbekommen sollte.

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Fight, flight, make friends

In Folge 35 von Kevin Roses Podcast hat der Gast Chris Voss eine
Beschreibung der drei verschiedenen Archetypen von Menschen gegeben:
Fight, flight, make friends. Ich find mich da ganz gut in der Beschreibung von flight wieder.

We each got a default type, it’s fight, flight, make friends. […] the “make friends type” they’re relationship-born, that’s the only thing they care. the fight guy he just wants to give a good accounting of himself, he wants to make sure you know where he’s coming from. I’m a natural born fight guy, I’m direct and honest, because I want you to know where I’m coming from. the flight guy is a highly analytical dude, this is a dude who sees conflict as an utter waste of time. as default they seem distant, they seem aloof. they don’t see themself as distant and aloof and cold as they’re often read as being, but they’re data-driven and because that they play everything close to the verse and of course if you misread them they’re so analytical, they don’t care because they think […] you misread them.

Hier ist, was Google Translate daraus macht:

Wir haben jeweils einen Standardtyp: Kampf, Flucht, Freunde finden. […] die “Freundschaften schließen”, die aus einer Beziehung hervorgehen, das ist das Einzige, was sie interessiert. der kämpfer will sich nur gut ausweisen, er will sichergehen, dass du weißt, wo er herkommt. Ich bin ein gebürtiger Kämpfer, ich bin direkt und ehrlich, weil ich möchte, dass du weißt, wo ich herkomme. Der Flieger ist ein sehr analytischer Typ, ein Typ, der Konflikte als reine Zeitverschwendung ansieht. standardmäßig scheinen sie distanziert, sie scheinen distanziert. sie sehen sich nicht so distanziert und distanziert und kalt, wie sie oft gelesen werden, aber sie sind datengetrieben und weil sie alles nahe am Vers spielen und natürlich, wenn man sie falsch liest, sind sie so analytisch , es interessiert sie nicht, weil sie denken, […] dass Sie sie falsch verstanden haben.

Die Folge geht um Verhandlungstaktiken, woran ich eher nicht interessiert bin. Aber da die Podcasts von Kevin Rose meistens interessant sind, habe ich die Folge angehört. Die ganze Folge wird es auf der Seite von Kevin Rose geben.

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Thoughts on git commits

Over the last few days I read articles about git commits and commit messages here, here and here. I don’t know if the article are new or years old, but I started to reflect on my usage of git and how I create my commit messages.

First of all, there are two differences I make: personal repositories that only I work on and that I won’t share with anyone else (although they might be public on github) and professional repositories that I share with others or where I work together with a team. They have different rules in my head, and so my commit messages look a lot different. On the other hand, handling of branches is not different at all. So, let’s go over how I use branches first.

I have one rule: Use a branch for everything.

First exception to that is fixing a typo, if it’s changing just on letter.
Everything else goes into a branch first. This is useful if I decide to commit a bunch of nonsense and drop all those commits again after recognizing that I totally lost track of the goal I set out to achieve or if I want to rewrite history to please my esthetical brain. I also tend to rewrite commit messages a lot after reading them in my git log. Usually my workflow goes like this:

  • Starting working on a bugfix or feature, create a branch.
  • The initial commit has a message that follows the pattern described here.
  • Commit a bunch of stuff, sometimes WIP commits which are not a fully functional thing on their own, but just a savepoint.
  • Interactive rebase when I’m done to re-order, squash or split commits. Goal is to bring the number of commits down as much as I can without sacrificing understandability. This might end up as one big commit, but for reviews I like to keep things a bit more separated – makes it easy to follow my thoughts. I can always squash everything into a single large commit before merging.
  • Push to remote.
  • Get a review (automated for boring stuff, from a real person for the interesting things).
  • Maybe rebase on branch master to avoid garbled history on the main branch.
  • Merge with --ff-only to make sure the history is clean.

I like the branch model described in the post “A successful git branching model, but I can also work with just a master branch – as long as I can have my own feature branches on remote while working, to have the CI do all the automated checks and run my tests.

Now, let’s talk about commit messages. First my rules for professional repositories which I share and work with other people. Most important rule: The first line is a short summary of what the commit does. And I’m not talking about “Fix stuff” and the like. I also like to include a reference to the issue tracker on the first line, at the start of the message. If you generate your changelogs from git history, this will make it a lot better.

The rest of the message is a description of WHY the commit does what it does and details about the most important parts of the change. This should read like the summary at the start/end of a non-fiction book with the big picture overview. The message should also answer these questions (see this post):

  • Why is it necessary?
  • How does it address the issue?
  • What effects does the patch have?

This way your tools display nice to read, descriptive one-liners and you can read the summary chapters if you want to or if you’re looking for a specific commit.

For personal, non-shared repositories I’m less strict. If you look into the git log for this blog, for example, there is a lot of “new post” and
fix link to heroku” going on. Because it’s also not sourcecode, I don’t really care that much. Nothing breaks if I fix image URLs, no money is lost by a business and there simply isn’t much that I need to write down for myself for reference later on if I add an image to a post. ‍♂️ Most of the changes in this commits are perfectly described by a short one-liner message that says “new post”, for example when I add this article to my blog.

Ok, before I start rambling now about messy git histories on the main branch and how people don’t follow simple naming patterns on branches or how nobody seems to know how to squash commits, I’ll just stop here. There are some good articles linked, you should read them and try to write a better commit message for your next commit.

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Neue Anbauteile für mein Motorrad

Ich fahre ja seit einigen Jahren eine Honda Hornet PC41, an der ich bisher nicht ein Teil verändert habe. Jetzt habe ich mir kurz entschlossen neue Spiegel gekauft, weil ich schon immer die nach unten montierten kleinen Rückspiegel cool fand – und bei den aktuell montierten Spiegeln muss ich immer ein bißchen meinen Kopf bewegen, um eine gute Sicht zu haben. Wie auch immer, das hier sind die Spiegel:

Rückspiegel "Montana 2"

Bestellt habe ich die Spiegel “Montana 2” bei Louis. Und weil einer der Griffe schon etwas locker sitzt und die Lenkerenden auch schon ein wenig rostig sind, habe ich mir auch gleich neue Griffe “Racing”
dazu bestellt:

Griffe "Racing"

Jetzt muss ich nur noch die Montage hinbekommen…

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Google verwendet Daten aus unseren Smartphones

TL;DR OH NOES! Wer hätte das gedacht?

The Intercept schreibt in “Google’s Sidewalk Labs Plans to Package and Sell Location Data on Millions of Cellphones” folgendes:

Most of the data collected by urban planners is messy, complex, and difficult to represent. … A new initiative from Sidewalk Labs, the city-building subsidiary of Google’s parent company Alphabet, has set out to change that.

The program, known as Replica, offers planning agencies the ability to model an entire city’s patterns of movement … a comprehensive view of how, when, and where people travel in urban areas.

In recent months, transportation authorities in Kansas City, Portland, and the Chicago area have signed up to glean its insights. The only catch: They’re not completely sure where the data is coming from.

Dazu kann ich nur sagen, dass solche Dinge kaum eine Überraschung sein dürften. Selbst die mittlerweile untergegangenen Hersteller von Navigationssoftware haben solche Daten erhoben, um ihre Produkte zu verbessern. Google hat das ganze in bester Google-Manier eben weltweit und technisch sehr viel besser gemacht. Der
Großteil der Menschen hat ein Smartphone und wird damit zu einem Sensor. Und Googles Android Betriebssystem ist auf dem Großteil dieser Geräte installiert. Wer heute noch davon überrascht wird, das Google so viele Daten wie möglich sammelt, der hat wirklich in den letzten 10 Jahren geschlafen oder die Entwicklung bewußt verdrängt.

Und wenn die gesammelten Daten zur Planung von Städten eingesetzt werden, statt zur Vermarktung von Werbeanzeigen, dann bin ich ehrlich gesagt dafür. Wenn dann die Planung der Verkehrswege für Fussgänger oder Radfahrer besser wird, dann würde ich sogar eine dedizierte App dafür installieren.

Wenn wir solche Daten nicht für diese Art von Projekte einsetzen, dann sollten wir unsere Smartphones am besten ganz abschalten und wieder auf die guten alten Papierkarten zur Navigation umsteigen. Und trotzdem würden Apple, Facebook und Google weiter alles sammeln, was sie bekommen – nur halt ausschliesslich für ihren eigenen Profit.

Trotz aller Google-Skepsis halte ich den Konzern noch am ehsten für fähig – und bereit – die gesammelten Daten für solche Projekte einzusetzen. Ich kenne z.B. kein einziges Projekt von Facebook, dass irgendwas für die Allgemeinheit verbessern will, statt nur
die Userbindung an die eigenen Projekte… Falls jemand Beispiel hat, bin ich sehr daran interessiert.

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Video Thumbnails unter Windows erstellen

Vor ein paar Tagen wollte ich zur Unterscheidung von Video-Duplikaten aus allen Videodateien in einem Verzeichnis Thumbnails erstellen. Vorzugsweise aus der Mitte der Videos, damit ich auf
einen Blick sehen kann, welche Dateien das gleiche Video enthalten. Leider ging das nicht einfach aus den Metadaten, deshalb musste ein kleines Skript her:

@echo off
for /r %%i in (*.m4v) do "c:Program Files (x86)VideoLANVLCvlc.exe" "%%i" --rate=1 ^
  --video-filter=scene --vout=dummy --aout=dummy --start-time=240 --stop-time=241 ^
  --scene-path="%%~pi" --scene-format=png --scene-ratio=24 --scene-prefix="%%~ni" vlc://quit

Das Skript verwendet VLC, um einen Thumbnails bei Sekunde 240 zu erstellen. Seltsamerweise wird auch noch ein Thumbnails bei Sekunde 0 erstellt, der bei jedem Video natürlich schwarz war.

Ein paar Anmerkungen zum Skript:

  • Es werden alle M4V Dateien im Verzeichnis verarbeitet.
  • Der Thumbnail wird mit dem gleichen Namen (wird per %%~ni in der Schleife erzeugt) im PNG-Format erstellt.
  • Die Thumbnails werden im gleichen Verzeichnis (per %%~pi in der Schleife erzeugt) abgelegt.

Vielleicht hilft das Skript ja dem ein oder anderen bei ähnlichen Aufgaben.

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Eindrücke aus Red Dead Redemption 2

Mittlerweile habe ich ein paar Stunden in Red Dead Redemption 2 verbracht und muss sagen, das Spiel ist genau für mich gemacht: Kein Zeitdruck, viel zu sehen und trotzdem schöne Missionen, wenn
man sich mal wieder irgendwo verlaufen hat. Hier ein paar  Impressionen:

My journey in Red Dead Redemption 2 on PS4

Das Album liegt bei imgur statt bei flickr, da ich mal was anderes ausprobiere. Ich werde von Zeit zu Zeit neue Screenshots hinzufügen.