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Endlich Raids in Destiny 2

Vor ein paar Wochen bin ich in Destiny 2 in einen neuen Clan gewechselt, da in meinem alten kaum noch jemand online war. Ich habe lange Zeit ganz ohne Clan gespielt, da ich auch mit Random Groups ganz gut laufe.

Allerdings hat das letzte Update einen neuen Anreiz gegeben: Plötzlich braucht man sog. Calus Token, um seinen Rang bei einer Fraktion zu steigern. Und die bekommt man nur im Leviathan Raid. Und obwohl es schon länger die sog. Guided Games gibt, in denen man als Einzelspieler bei erfahrenen Leuten mitlaufen kann, braucht man eigentlich einen Clan mit guten Mitspielern, da Raids viel Kommunikation und Zusammenarbeit erfordern.

Ich habe also in meinem neuen Plan bisher 2x in einer Raid Gruppe mitgespielt. Vorher gucke ich mir natürlich Videos des Raid an, aber zwischendurch brauche ich doch hin- und wieder eine kleine Erklärung bzw verstehe während des ersten Versuchs einer Boss-Phase erst genau, was ich machen muss, welche Calls kommen, welche Gegner wann erledigt oder welche Items wohin getragen werden müssen. Ausserdem fehlen mir noch einige exotische Items, die für Raids nützlich sind, um das ganze zu beschleunigen.

Zeitaufwändig sind die Raids auch mit einer erfahrenen Gruppe. Manche Bossphasen klappen nicht beim ersten Versuch, man muss viel hin und her laufen – so geht die Zeit schnell rum und man spielt mehrere Stunden. Ob ich den Zeitaufwand wirklich öfter auf mich nehme, muss ich mir noch überlegen.

Hier noch ein paar Bilder aus dem Raid Der letzte Wunsch:

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Erste Spiele auf der Oculus Rift S

Am Wochenende habe ich die ersten Stunden mit meiner neuen Oculus Rift S gespielt. Die Vorbestellung hat tatsächlich geklappt und das Headset war pünktlich zum Start da. Anschliessen, einrichten, Tutorial absolvieren war sehr einfach und die ersten Blicke in die virtuelle Realität waren schon beeindruckend.

Das Tutorial macht einen guten Job, die virtuelle Realität schrittweise aufzubauen. Erst sieht man nur Gitternetzmodelle, aber schon dabei hab ich sofort den Effekt der Größe und der echten 3D-Landschaft verstanden. Anschliessend kommen realistische Texturen dazu, die den Effekt noch verstärken. Die Controller funktionieren super, man kann intuitiv die Hände an die richtige Stelle bewegen. Zugreifen und Werfen funktioniert natürlich nicht 100%ig wie im echten Leben, aber das Tracking funktioniert gut genug, dass man sich schnell daran gewöhnt.

Ich habe dann noch Geld für Spiele ausgegeben, ein gut bewertetes Beispiel aus jedem Genre bzw. jeder Spielart: ein Shooter, ein RPG, ein Jump’n’run und ein Casual. Die einzelnen Titel sind

Ausserdem waren folgende Titel kostenlos dabei:

Virtuelle Realität ist auf jeden Fall schon deutlich näher gerückt. Es gibt aber noch ein paar Punkte, die für eine vollständige Immersion aus meiner Sicht notwendig sind:

  • kein Screen Door Effekt
  • Handschuhe oder Tracking der Finger statt Controller
  • richtiges Laufen statt Teleportationsbewegungen über die Controller
  • keine Kabel, aber trotzdem maximale Grafikleistung

Trotzdem habe ich den Einstieg für mich, glaub ich, gut gewählt. Die Technik ist einfach einzurichten, erfordert keinen Umbau in den Räumlichkeiten und ist leistungsfähig genug für gute Spiele (wie Moss oder The Mage’s Tale). Der nächste wirklich interessante Fortschritt kommt, wenn es ein kabelloses Standalone-Gerät mit der Grafikleistung der aktuellen Generation gibt. Dann würde ich eventuell auch über ein Upgrade nachdenken.

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Ein guter Tag in Destiny 2

Gestern hatte ich einen weiteren guten Tag in Destiny 2 – ein Spiel, dass ich quasi seit Tag 1 spiele. Daran ist bemerkenswert, dass ich eigentlich gar nicht so gern Shooter spiele und erst recht kein PvP.

Als erstes habe ich mal ein paar gute Runden in Gambit gespielt, ein
Spielmodus der einen Mix aus PvE und PvP darstellt und sehr, sehr aufregend sein kann. Man ist ständig unterwegs und sammelt Punkte, aber das andere Spiel kann diese Punkte wieder wegnehmen oder einen Eindringlich schicken, der die Spieler ausschalten und deren Punkte vernichten soll.

In dieser Season habe ich anscheinend so viel Gambit gespielt, dass ich den maximalen Rang erreicht habe. Das ist eigentlich nicht wichtig, aber das Spiel hat natürlich auch wieder sog. Triumphe (sprich: Achievements), die man für bestimmte Dinge erreicht. Hat keinen Einfluss auf das Spielgeschehen, aber irgendwann will man vielleicht alle Erfolge abhaken. Und gestern habe ich das mit einem dieser Erfolge gemacht, als ich meinen maximalen Rang zurückgesetzt habe:

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Vorbestellt: Oculus Rift S

Seit einigen Tagen ist das neue Oculus Rift S vorbestellbar. Und diesmal habe ich zugeschlagen. ‍♂️

Ich habe die Entwicklung von Virtual Reality in den letzten Jahren verfolgt, aber ich wollte diesmal nicht sofort einsteigen, da die letzten Versuche – sagen wir mal, eher schlecht liefen. Aber das Rift S stellt jetzt ein Upgrade dar, das mich doch überzeugt hat. Hauptsächlich wegen des neuen internen Trackings, d.h. es sind keine zusätzlichen Geräte notwendig, um die Bewegungen zu verfolgen – alles ist im Headset verbaut. Ausserdem benötigt das Headset weniger Kabel zum PC und der Kopfgurt wurde verbesser und soll deutlich bequemer sitzen. Die Kabelführung ist wohl immer noch ein Problem, aber das muss man eh selbst ausprobieren und evtl mit einer zusätzlichen Kabelhalterung und -führung korrigieren.

Wer es ganz ohne Kabel will, der kann auch zum Oculus Quest greifen – das Gerät kommt ganz ohne Computer und Kabel aus. Allerdings will ich die volle Grafikleistung meines Rechners und keinen Chipsatz, der auch in meinem Mobiltelefon verbaut ist… Wenn schon, denn schon.

Ein paar Spiele habe ich auch schon auf der Wunschliste:

Ich bin sicher, es werden noch einige dazu kommen. Die letzten drei Spiele sind auch noch gar nicht verfügbar und kommen erst im Lauf des Jahres raus. Leider gibt es sehr viele Shooter im Oculus Shop, aber naja. Ich denke mal, mit dem Oculus Quest werden auch ein paar Mainstream-Spiele ihren Weg auf die Headsets finden.

Ausserdem hat auch No Mans Sky eine volle VR Unterstützung angekündigt. Das werd ich dann natürlich auch gleich ausprobieren.

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Installing Steam 32bit under ArchLinux 64bit

Yesterday I tried to install Steam on my ArchLinux 64bit installation. I failed without knowing exactly why. I followed the wiki docs closely, but I couldn’t manage to start Steam. It just wouldn’t show the main window.

I removed all installed 32bit libraries with this little command:

pacman -R $(paclist multilib | cut -f1 -d' ')

I had to run it several time and ended up removing most of the libraries manually, because of dependency cycles… I also removed the multilib repository from my configuration. Then I made sure that all 64bit stuff is still installed:

pacman -S gcc-libs base-devel

Today I tried again, by enabling the multilib repository and adding a custom repository that has a meta package for all 32bit libraries needed by Steam:

nano /etc/pacman.conf

Add the following lines at the end of file:

[alucryd-multilib]
Server = http://pkgbuild.com/~alucryd/$repo/x86_64
SigLevel = Never

After that update pacman:

pacman -Syyu

Now you can install all 32bit libraries:

pacman -S steam-libs

This time I didn’t use the nvidia 32bit libraries, but stayed with mesa. After all is installed, I re-installed Steam and was able to run it fine. The main window opened and I can see my library. 🙂 :thumbsup:

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Gaming

1800 Minecraft-Accountdaten veröffentlicht

Heise meldet, dass die Account-Daten von ca. 1800 Minecraft-Accounts veröffentlicht wurden. Ich habe meine Passwort auch mal wieder geändert, aber ich denke, solange man nicht auf sonderbaren Servern unterwegs ist oder seinen Minecraft-Account für zwielichtige Logins auf irgendwelchen Seiten benutzt hat, braucht man nicht in Panik zu geraten.

Ach ja, und wer jetzt seine Account-Daten auf “Prüfe hier, ob Du gehackt wurdest”-Seiten eingibt, der sollte zwangsweise 3 Monate Minecraft-Verbot bekommen. 🙁

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Gaming

Minecraft Audiodevice unter Ubuntu ändern

Ich benutze ein Logitech G430 USB Headset und wenn ich unter Linux das Geräte einstecke, kann ich bis vor kurzem das Audiodevice für Minecraft nicht mehr ändern. Das ist sehr nervig und muss nicht sein.

Wenn ihr die Datei ~/.alsoftrc mit folgendem Inhalt anlegt, könnt ihr auch bei Minecraft das Audiodevice nach dem Start noch ändern:

drivers=pulse
[pulse]
allow-moves=true

Wenn ihr jetzt pavucontrol aufruft, könnt ihr Minecraft auf das neue Audiodevice verschieben.

Hier gibt es auch eine entsprechende Antwort bei AskUbuntu.

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Gaming Technology

Running Minecraft in a Docker container

If you ever want to run a minecraft server, but you don’t want to add all the Java and minecraft files directly to your servers filesystem, you can use the following Dockerfile:

FROM google/debian:wheezy
RUN apt-get -y update
RUN apt-get -y install openjdk-7-jre-headless wget
RUN wget https://s3.amazonaws.com/Minecraft.Download/versions/1.8/minecraft_server.1.8.jar
EXPOSE 25565
RUN echo eula=true > eula.txt
CMD ["java", "-jar", "minecraft_server.1.8.jar"]

You can then build a Docker container with the following command:

sudo docker build .

After that, you have a Minecraft 1.8 server running and you can connect to 127.0.0.1:25565 with your Minecraft client. Enjoy!

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Gaming

Steam OS basierend auf Linux angekündigt

Es ist also soweit: Steam hat das Steam OS angekündigt – ein eigenes Betriebssystem, das auf Linux basieren wird. Es ist für Hersteller und Benutzer kostenlos und wird wohl bald als Download angeboten. Steam listet als Hauptfunktionen In-Home-Streaming, Family Sharing und Familienoptionen (also Zugriffsberechtigungen usw).

Jetzt kann man sich freuen oder auch nicht. Für Spiele unter Linux ist das sicher positiv – für einen alten Linuxer stellt sich aber die Frage: wieso ein eigenes OS? Wird der Steam Client für Linux dann eingestellt?

Oder werden die Funktionen auch im Client angeboten? Ich hoffe mal, Valve wird Steam jetzt nicht exklusiv auf dem eigenen Betriebssystem anbieten und der Client wird auch auf anderen Linux-Systemen (z.B. mein Ubuntu oder einfach auf einem Debian) installierbar und in vollem Umfang nutzbar sein.

In den letzten Wochen sind bereits einige Spiele für Linux im Steam-Store aufgetaucht, es geht also vorwärts mit der Unterstützung für Linux. Dafür muss man Valve schon dankbar sein, denn sonst wären Spiele unter Linux auf einige wenige Ausreisser beschränkt. In meiner Library sind mittlerweile 20 Spiele unter Linux verfügbar, z.B. FTL, Bastion, Portal. Mit dem neuen SteamOS kommen da hoffentlich noch viele Spiele dazu.